Die Kunst des Emaillierens.


Allgemein heißt Emaillieren das Verschmelzen einer Glasschicht mit einer Unterlage aus Metall. Der Grundtyp dieses feinen Spezialglases besteht aus:

  • Kieselsäure (Sand, Quarzmehl, eisenfrei)
  • Bleioxyd
  • Kaliumoxyd
  • Borsäure

Kieselsäure ist der Hauptstoff aller Emails. Blei fördert den Glanz und die farbige Leuchtkraft beträchtlich. Borsäure ist ein guter Glasbinder und setzt den Schmelzpunkt herab.

Die Farbgebung des Emails geschieht durch gezieltes Beimengen von Metalloxyden und andern Stoffen. (z.B. Blau: Kobaltoxyd, Rot: Kupferoxyd). Durchsichtiges Email bezeichnet man als transparent. Halbdurchsichtige als opal und undurchsichtige als opake Emails. Der Technik des Emaillierens bedienten sich die Künstler aller Zeiten und Kulturepochen gern, um Schmuck und wertvolle Gegenstände weiter zu verzieren und zu verschönern.

Emaillieren bedeutet immer künstlerisches Schaffen in höchster Präzision, denn trotz handwerklichen Könnens und aufwendiger Technik zeigt sich immer erst nach dem mehrmaligen Brennen bei ca. 800 Grad Celsius, ob das Email seinen mystischen Farbschimmer erhalten hat.

Die hohe Kunst des Emaillierens wird heute vielfach abgelöst durch die wesentlich weniger substanzielle "Kaltemaille".

Schmuckstücke aus der Bekenntnis-Kollektion werden jedoch ausschließlich mit Feuer-Emaille gefertigt.